» Vorstellung: Das Buch "Vor 90 Jahren"

(20/10/17)

Cover

Inhalt des Buches

„90 Jahre Nürburgring - das bedeutet 90 Jahre Motorsport in Reinform, es bedeutet Rennschlachten, Triumphe, Tragödien, Legenden und vieles mehr. Vor allem aber bedeutet es: 90 Jahre Faszination für eine Rennstrecke, die in der Welt wirklich einzigartig ist.

Wie es zum Gedanken einer Rennstrecke im damaligen Kreis Adenau kam, wie sie gebaut wurde und wie sie sich in ihrer Anfangszeit entwickelt hat, ist eine überaus spannede Geschichte - diese Geschichte können Sie in diesem Buch nachlesen.“ (Klappentext)


Inhaltsverzeichnis

Inhalt Teil 1 Inhalt Teil 2


Ein paar Zahlen zum Buch

212 Seiten, mehr als 50.000 Wörter, viele Skizzen und Abbildungen, vier bisher noch in keinem Buch veröffentlichte Bilder aus der Bauzeit, ebenso liegt dem Buch eine 60x60 cm große Historie-Spezialkarte bei, auf der viele Informationen aus der Bauzeit eingetragen sind. Buchmaße 12,5 x 19 cm, Taschenbuch mit Paperback (niedrigere Herstellungskosten = höherer Spendenbetrag, zudem praktischer und handlicher).

Das Highlight: Jedem Buch liegt eine faltbare 60x60 cm große Historie-Karte der Ur-Strecke des Nürburgrings bei, in der viele historische Details aus der Bauzeit eingetragen sind - solch eine detaillierte Karte aus der Frühzeit des Nürburgrings gab es bisher noch nicht!


Karte
Karte: Details

Eine weitere Besonderheit: Das Buch wird direkt am Nürburgring, genauer gesagt in Adenau, gedruckt. Dort befindet sich das Medienhaus Herbrand und Friedrich - die Druckerei Herbrand hat schon vor über 91 Jahren die ersten Ausgaben von „Der Nürburgring“ gedruckt. Das Buch trägt also die Besonderheit „gedruckt in Adenau am Nürburgring“ und schlägt einen Bogen zurück in die Anfangszeit des Nürburgrings!


Blick ins Buch

Inhalt
... mit Skizzen und Zitaten

Inhalt
... mit Bildern aus der Bauzeit

Inhalt
... mit Skizzen von Gebäuden und Streckenkarten

Inhalt
... mit Karten, die damals mit heute vergleichen



Leseprobe

Leseprobe Nummer 1: Auszug aus dem Kapitel "Eine Idee nimmt Gestalt an"

"Mit dieser Argumentation konnte Creutz wichtige Stellen überzeugen und so wurden die Pläne und Verhandlungen innerhalb kürzester Zeit immer konkreter. Dass diese Strecke im Kreis Adenau gebaut würde, stand noch nicht fest, aber der Weg dorthin lichtete sich zusehends. Nachdem der ADAC, genauer gesagt der für das Eifelrennen zuständige Gau IV, das Projekt von Anfang an unterstützt hatte, kam im April 1925 auch der AvD mit dazu. Ende des gleichen Monats kam es zu ersten Arbeiten im Bereich der späteren Baustelle, welche auch ohne den Bau der Strecke hätten rechtfertigt werden können: Ungefähr 60 Menschen wurden abbestellt, um am Galgenkopf, einer Erhebung östlich von Nürburg, sogenannten Kleinschlag herzustellen. Nachdem Ende April ebenfalls damit begonnen wurde, den möglichen Verlauf der Strecke zu vermessen, kam es schon Anfang Mai zu einem Vertrag mit dem bereits erwähnten Gau IV des ADAC, der sich dazu verpflichtete, mehrere größere Veranstaltungen im Jahr auf der noch zu bauenden Strecke zu veranstalten."

Leseprobe Nummer 2: Auszug aus dem Kapitel "Das Ergebnis: gewaltig. Atemberaubend. Wunderschön."

"Alles in allem beeindruckende Zahlen, vor allem ein gigantischer Aufwand, der beim Bau der Strecke betrieben wurde – was vor allem davon übrigbleibt, ist die Faszination des Streckenverlaufs. Als hätte es sich ein Künstler zur Aufgabe gemacht, eine Strecke zu entwerfen, welche die Schönheit der Eifel in einer Straße verewigt – Gustav Eichler ist also wohl mehr ein Künstler als ein Architekt. Er hat es geschafft, dass diese Landschaft, die vor Millionen von Jahren von Vulkanen geformt wurde und die künstliche, von Menschen geschaffene Rennstrecke eine einzigartige Verbindung eingehen. Der Nürburgring ist quasi eine Naturschönheit, ein Kunstwerk, als wäre er eine Komposition, welche die Eifellandschaft in ihrer Vielfalt widerspiegelt – elegant, kurvig, manchmal schroff, alles in allem aber wunderschön, als wäre diese Strecke eine Widmung, ja gar eine Liebeserklärung an die Landschaft, in welche sie hineingelegt wurde. Keine Kurve ist wie eine andere, keine Gerade nimmt einen typischen Verlauf. Auf einer Runde geht es durch Täler, über Berge; der Nürburgring kreuzt Wiesen, Wälder, führt vorbei an Orten, an Siedlungen, an historischen Stätten und verläuft mäandrierend mitten durch die mystische Vulkanlandschaft der Hocheifel. Im Auf und Ab durch eine Landschaft, die Peter Blum in seinen Gedichten lobte und Fritz von Wille in einzigartigen Gemälden verewigte. Wie in einem Jazz-Stück erwarten den Fahrer mit jedem Meter neue Einblicke in die gesamte Komposition. Neue Herausforderungen, neue Radien, neue Steigungen und Gefälle, Bodenwellen, Senken, Kuppen, kleine und große Sprunghügel. Und doch wiederholen all diese verschiedenen Elemente des Nürburgrings wie auch bei einem Jazz-Stück immer wieder ein und dasselbe Grundthema: die Schönheit der Strecke und ihre Unberechenbarkeit. Gerade im Vergleich zu modernen, computergenerierten Rennstrecken war der Ur-Nürburgring wild, ursprünglich, unkonventionell, einfach extrem in jeder Hinsicht und gerade deshalb so besonders. Wie sich der Nürburgring wohl als Musik anhören würde, würde man versuchen, einen Soundtrack für die Strecke zu erstellen, der die Eigenschaften musikalisch ausdrückt? Sicherlich eine beeindruckende Komposition, die da zusammenkäme."


Buchpreis

Der Buchpreis beträgt 15 Euro. Von diesen 15 Euro werden die Herstellungs- und weitere Kosten abgezogen, der komplette Erlös geht vollständig an das Kinderhospiz Balthasar in Olpe (Klick!). Das Buch ist also zu 100 Prozent non-profit - ich selbst verdiene an dem Buch keinen einzigen Cent. Der erreichte Spendenbetrag wird zeitnah auf dieser Seite bekannt gegeben werden.


Bestellung

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