#vor90jahren

Nach langer Zeit der Planung und Konzeption wurde zwischen 1925 und 1927 der Nürburgring gebaut - zwischen 2015 und 2017 jährt sich diese Zeit zum 90. Mal.

nordschleifologie wird diese Jubiläumszeit mit vielen spannenden Infos und Hintergründen begleiten!

nordschleifologie.de » #vor90jahren: 90 Jahre Entstehung und Bau des Nürburgrings

Letztes Update: Mittwoch, 30. März 2016 (aktuelle Beiträge zu #vor90jahren siehe unten!)

#vor90jahren
von Alexander Kraß

Am 27. September 1925 wurde der Grundstein des Nürburgrings gelegt, am 17./18. Juni 1927 wurde der Ring offiziell eröffnet. Von 2015 bis 2017 jähren sich diese und viele andere Ereignisse aus der Entstehungs- und Bauzeit des Rings zum 90. Mal. Unter dem hashtag #vor90jahren wird nordschleifologie diese Jubiläumszeit mit vielen spannenden Infos und Hintergründen begleiten. Diese Infos und Hintergründe finden Sie wie gewohnt auf nordschleifologie.de, darüber hinaus aber auch auf facebook, instagram und twitter. Bleiben Sie in dieser Jubiläumszeit auf dem Laufenden und folgen Sie nordschleifologie auf...
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Nachfolgend finden Sie die Beiträge zu #vor90jahren. Viel Vergnügen bei der Reise durch die Entstehungszeit des Nürburgrings!
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Samstag, 30. April 2016

» April 1926: Der Nürburgring bekommt seine eigene Zeitschrift!

Im April konnte man die erste Ausgabe der Zeitschrift "Der Nürburgring" kaufen. Herausgeber der "Illustrierten Monatszeitschrift für Motor-Sport auf der Deutschen Gebirgs-Renn- und Prüfungsstrasse im Kreise Adenau Rhld. und Touristik im Rheinland, Eifel, Hunsrück, Westerwald, Taunus, Rhein- und Nebentäler" war der Landkreis Adenau. Die erste Ausgabe kostete damals 50 Pfennig, ein Jahresabonnement fünf Mark.

In der ersten Ausgabe fand man neben einem ausklappbaren Höhenprofil der Gesamtstrecke Artikel über den Stand der Bauarbeiten, über die Bedeutung des Nürburgrings für die Automobilindustrie, über technische Details der Strecke und einige touristische Artikel über die Eifel und andere Teile Deutschlands.

Mehr Informationen über die Zeitschrift "Der Nürburgring" finden Sie hier (klick), inklusive einer Liste für Sammler.



Mittwoch, 30. März 2016

» Die Zwanziger Jahre: Die Welt zur Zeit der Entstehung des Nürburgrings

Die Welt zur Zeit des Baus des Nürburgrings war in vielerlei Hinsicht eine gänzlich andere als heute. Nach dem ersten Weltkrieg, der von 1914 bis 1918 in Europa wütete, trat im Jahr 1918 der deutsche Kaiser zurück, woraufhin sich Deutschland in der sogenannten Weimarer Republik befand. In Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern ging es den Menschen nur wenige Jahre nach dem verheerenden Krieg durch den weltweiten wirtschaftlichen Aufschwung sehr gut; eine Zeit, die als "die goldenen Zwanziger" in die Geschichtsbücher einging. Zu Deutschland gehörten damals neben dem heutigen Bundesgebiet unter anderem noch die Gebiete Pommern, Niederschlesien und Ostpreußen. Politisch war die Zeit bestimmt von den Bestimmungen des Versailler Vertrages, also des Friedensvertrags des Ersten Weltkriegs, jedoch hatte sich auch nach diesem Vertrag und dem danach auf Vorschlag des US-Präsidenten Woodrow Wilson initiierten Vökerbund kein dauerhafter Friede in Europa eingestellt, wie der Zweite Weltkrieg später zeigen sollte.

Die Eifel gehörte damals zum Gebiet der Rheinprovinz. Die im Jahr 992 gegründete Johanniterstadt Adenau, welche heutzutage zum Landkreis Bad Neuenahr-Ahrweiler gehört, war damals ein eigenständiger Landkreis im der Rheinprovinz zugehörigen Regierungsbezirk Koblenz. Seit 1924 war der 1889 in Köln geborene Jurist Dr. Otto Creutz für den Landkreis Adenau zuständig - bekanntermaßen wurde auf seine Initiative hin schließlich auch der Nürburgring gebaut. Die Entscheidung, den Nürburgring zu bauen, traf Creutz in erster Linie aus wirtschaftlichen Gründen, da der Kreis Adenau damals zu den ämsten Kreisen Deutschlands gehörte und teils von bitterer Armut geprägt war. Bekanntermaßen wurde die Eifel in der damaligen Zeit als das "Sibirien Preußens" bezeichnet. Die ohnehin strukturschwache Region ließ die Menschen durch ihre kargen Böden auch in der Landwirtschaft kein ausreichendes Auskommen finden.

Neben der eigentlichen Baumaßnahme an sich, welche als "große Notstandsarbeiten" durchgeführt wurde und vielen bisher Erwerbslosen aus dem Regierungsbezirk Koblenz Arbeit und dadurch ein regelmäßiges Einkommen sicherte, brachte der Nürburgring den Menschen in der Region auch über viele weitere Jahrzehnte - und bringt ihnen bis heute - wirtschaftliche Sicherheit.

Im Zuge von Neugliederungen wurde der Landkreis Adenau im Jahr 1932 aufgelöst - Creutz war dadurch der letzte Landrat von Adenau. Die Rheinprovinz bestand noch bis 1945.



Samstag, 05. März 2016

» Frühjar 1926: eine Gesamtstrecke, drei Teilstrecken, vier Möglichkeiten, über 28 Kilometer.

Im Gegensatz zu den anderen Rennstrecken, die es zu der damaligen Zeit schon gab, war das Grundkonzept des Nürburgrings etwas ganz Besonderes. Es wurde nicht nur eine Strecke gebaut, sondern gleich drei, die zusammenhängen und verschiedene Kombinationen zulassen.

#vor90jahren: Streckenkarten
Die Teile der Urstrecke des Nürburgrings

» Start- und Zielschleife
Als Dreh- und Angelpunkt wurde auf einem Plateau nahe des Dorfes Nürburg eine Start- und Zielschleife mit 2,292 km Länge gebaut, an der später auch die benötigten Anlagen (Start- und Zielhaus mit Zeitnahme und Rennleitung usw., Rennfahrerlager, Haupttribüne mit Hotel, Boxenanlage, Verwaltungsgebäude u.v.m.) gebaut wurden. Da sich das Gelände als sehr sumpfig erwies, wurden als Streckenbelag Betonplatten verlegt, um Bodensenkungen zu vermeiden. Diese Start- und Zielschleife bestand aus zwei ca, 1 km langen, parallelen Geraden, an deren Ende sich jeweils eine Kehre befand, um die Rennwagen auf die jeweils andere Gerade zurückzuführen. Am Beginn bzw. am Ende dieser Kehren befand sich jeweils die Abzweigung bzw. Rückführung der Nord- und der Südschleife.

» Nordschleife
Von Nürburg Richtung Adenau und über die Hohe Acht wieder zurück nach Nürburg wurde die 22,810 km lange Nordschleife gebaut, die jedoch die Start- und Zielschleife benötigte, um zu einem Rundkurs zu werden. So benutzte die Nordschleife die technischen Anlagen an Start und Ziel (siehe oben) und konnte im Rennbetrieb nicht ohne die Start- und Zielschleife auskommen.

» Südschleife
Von Nürburg aus RichtungMüllenbach und von dort wieder zur&uumk;ck nach Nürburg erstreckte sich die 7,747 km lange Südschleife, die - ebenso wie die Nordschleife - nur in Kombination mit der Start- und Zielschleife funktionieren konnte, weil sich nur dort die zum Rennen notwendigen technischen Anlagen befanden.

So ergaben sich vier verschiedene Kombinationsmöglichkeiten:

... Gesamtstrecke (28,265 km), bestehend aus Nordschleife, Südschleife und Start- und Zielschleife
... Nordschleife (22,810 km), bestehend aus Nordschleife in Kombination mit der Start- und Zielschleife
... Südschleife (7,747 km), bestehend aus Südschleife in Kombination mit der Start- und Zielschleife
... Start- und Zielschleife (2,292 km).

Leider wird oftmals im Hinblick auf die Länge der Gesamtstrecke ein Rechenfehler begangen. Da die Nord- und auch die Südschleife jeweils nur mit der Start- und Zielschleife funktionieren, darf man, um die Länge der Gesamtstrecke zu berechnen, nicht einfach die beiden Streckenlängen zusammenrechnen, da sich dadurch Überschneidungen ergeben. Die Länge der Nordschleife und die Länge der Südschleife beinhalten ja jeweils schon einen Teil der Start- und Zielschleife (jeweils mit entweder Nord- oder Südkehre) und somit ergibt sich als Länge der Gesamtstrecke ein Weg von 28,265 km.

Das war die Kurzform - etwas kompliziert? Hier (Klick!) finden Sie die verschiedenen Streckenlängen und die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten nochmals ausführlich erlätert und mit verschiedenen Karten erklärt.



Mittwoch, 23. Dezember 2015

» Dezember 1925: Zum ersten Mal Weihnachten am entstehenden Nürburgring

Bis zu Beginn des Jahres 1926 wuchs die Zahl der am Bau der Strecke Beschäftigten auf rund 2000 an - diesen vormals Erwerbslosen aus den Regierungsbezirken Koblenz und Köln wurde mit dem Bau der Strecke wirtschaftlich die Möglichkeit gegeben, 1925 mit ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest zu feiern!

#vor90jahren: Basalt
Dezember 1925: Weihnachten am Nürburgring




Mittwoch, 25. November 2015

» November 1925: Der Winter hät Einzug

Die Bauarbeiten gehen auch trotz des Winters weiter. Mit dabei: die als Teststrecke konzipierte Steilstrecke mit beeindruckenden 27 Prozent Steigung. Auch wenn sie heute nicht mehr befahren wird, liegt sie noch original erhalten im Wald.

#vor90jahren: Die Steilstrecke im Winter
Die Steilstrecke des Nürburgrings im Winter.




Freitag, 30. Oktober 2015

» 30. Oktober 1925: Der Nürburgring erhält seinen Namen!

Die "Erste Deutsche Gebirgs-Renn- und Prüfungsstraße für Kraftfahrzeuge im Kreise Adenau", so der Projektname, erhält am 30. Oktober 1925 ihren Namen "Nürburg-Ring" - damals tatsächlich noch mit Bindestrich geschrieben. Der preisgekrönte Vorschlag kommt von Dr. Francis Kruse, Regierungspräsident a. D. aus Godesberg. Neben diesen historischen Details bleibte heute nur eins zu sagen: heute vor 90 Jahren entstand ein Name, der es zu Weltruhm gebracht hat und der auch 90 Jahre später noch unzählige Menschen in seinen Bann zieht!

#vor90jahren: Nürburg-Ring
Der Nürburgring wird getauft!
Danke an Elina für die tolle Kalligraphie! :-)




Freitag, 23. Oktober 2015

» Steinbrüche aus der Bauzeit des Nürburgrings

Relikte des Ursprungs: auch heute noch findet man in den Wäldern rund um den Ring Spuren aus der Bauzeit. Die Steinbrüche, in denen zwischen 1925 und 1927 der Basalt für die Strecke abgebaut wurde, werden von der Natur zurückerobert. Mehr dazu finden Sie unter Relikte des Ursprungs (Klick!)!

#vor90jahren: Steinbruch aus der Bauzeit des Nürburgrings
Steinbruch aus der Bauzeit des Nürburgrings


Mittwoch, 21. Oktober 2015

» Oktober 1925: Bauarbeiten nehmen Fahrt auf

Trotz des nahenden Winters gehen die Bauarbeiten für das Großprojekt weiter. Über 1000 Menschen arbeiten täglich im Gebiet rund um die Nürburg, sechs Schmalspurbahn-Lokomotiven verteilen das Baumaterial über ein - zu diesem Zeitpunkt - zwölf Kilometer langes Gleissystem.

#vor90jahren: Die Nürburg
Die Nürburg


Donnerstag, 08. Oktober 2015

» Herbst 1927: Die Region liefert das Baumaterial

Das wichtigste Material für den Bau des Nüburgrings liefert die Eifel selbst: Basalt. Das Vulkangestein wird in direkter Nähe der entstehenden Strecke in Steinbrüchen abgebaut, über Gleise weitertransportiert und für den Unterbau der Strecke verwendet. Mehr dazu finden Sie unter Relikte des Ursprungs (Klick!)!

#vor90jahren: Basalt
Original Basalt aus der Bauzeit des Nürburgrings


Donnerstag, 01. Oktober 2015

» Etwas Außergewöhnliches entsteht!

Nach der Grundsteinlegung im September 1925 fängt der Nürburgring langsam an, Gestalt anzunehmen. Auch wenn die Strecke noch nicht ihren späteren Namen trägt: es spricht sich schnell herum, dass im damaligen Kreis Adenau etwas Außergewöhnliches entsteht!

#vor90jahren: Der Nürburgring nimmt Gestalt an!
Der Nürburgring entsteht (Skizze: nordschleifologie.de)


Sonntag, 27. September 2015

» 27. September 1925: Die Grundsteinlegung des Nürburgrings

Einige Woche nach dem Baubeginn ist es soweit: am Sonntag, dem 27. September 1925, wird der Grundstein für die "Erste deutsche Gebirgs-Renn und Prüfungsstraße" gelegt. Die Grundsteinlegung findet bei regnerischem Wetter an der Stelle südwestlich von Nürburg statt, an dem gerade die Bauarbeiten für die Start- und Zielschleife laufen. Mit dabei sind hohe Vertreter von Politik, Sport und Presse. Die ganze Zeit über sind in der Umgebung Sprengungen zu hören: dies sind Sprengungen in den Steinbrüchen, in denen der Basalt für die Strecke abgebaut wird, Stumpensprengungen und Felssprengungen zur Freilegung des späteren Streckenverlaufs.

Ein Monat nach dem offiziellen Baubeginn arbeiten täglich schon über 600 Menschen am Bau der Strecke. Die Bauarbeiten laufen als Notstandsarbeiten im Rahmen der sogenannten "produktiven Erwerbslosenfürsorge". Das bedeutet, dass Bedingung für die Bewilligung der Gelder ist, dass für den Bau der Strecke Arbeitslose aus dem Regierungsbezirk Koblenz eingesetzt werden. Der Landrat des damaligen Kreises Adenau, Dr. Otto Creutz, hatte zuvor als Beamter im preußischen Innenministerium in Berlin gearbeitet und verfügte daher über hervorragende Kontakte zu den zuständigen Behörden, über welche die Finanzierung des Baus der Strecke auf die Beine gestellt werden konnte.

Der Oberpräsident der Rheinprovinz Dr. h.c. Johannes Fuchs hält anlässlich dieses bedeutsamen Ereignisses eine Rede, in der er unter anderem auf die Bedeutung, die die entstehende Rennstrecke für den wirtschaftlich gebeutelten Kreis Adenau haben wird, eingeht:
"Das Werk ist begonnen und mit Gottes Hilfe wollen wir es fortsetzen. Wir alle wollen hoffen, dass diejenigen, die an dem Werk gearbeitet haben, niemals enttäuscht werden, sondern dass das Unternehmen dem Kreise das bringen möge, was der Kreis erwartet hat." 1
Mit einer Rede des Landrats Otto Creutz geht die Feierlichkeit zuende. Zur Weihe des entstehenden Werks klopft Creutz mit dem Grundsteinhammer drei Mal auf den kunstvoll gestalteten Grundstein, der von einem Rennwagen geziert ist.

Was heute noch vielen Menschen auffällt, ist die Tatsache, dass auf dem Grundstein nicht "Nürburgring" steht, sondern lediglich das Jahr 1925. Zur Zeit der Grundsteinlegung hatte der Nürburgring noch nicht den heutigen Namen, der Projekttitel war "Erste deutsche Gebirgs-Renn und Prüfungsstrecke". Der heute bekannte Name wurde erst einen Monat später gefunden - mehr darüber erfahren Sie im Rahmen von #vor90jahren Ende Oktober.

Heute steht der Grundstein neben dem Gedenkstein an Dr. Otto Creutz und dem Junek-Denkmal von 1928 (der Tscheche Cenek Junek war der erste Tote auf dem Nürburgring) vor dem Treppenaufgang zum Congress-Center des Dorint-Hotels. Wenn Sie zwischen den beiden alten Verwaltungsgebäuden Richtung Alten Fahrerlager hindurchgehen, finden Sie den Grundstein leicht links am Treppenaufgang zum Congress-Center.

Die 93jährige Tochter des Nürburgring-Erbauers hat am WEC-Wochenende zusammen mit nordschleifologie den Nürburgring und ihre alte Heimatstadt Adenau besucht. Unter dem folgenden Link finden Sie eine Pressemeldung des Nürburgrings, die über diesen Besuch und das Jubiläum der Grundsteinlegung berichtet: Link zur Pressemeldung auf www.nuerburgring.de.

Wichtige Ereignisse von Anfang 1925 bis zur Grundsteinlegung:
  • 31. Januar 1925: Gründung des Automobil-Clubs von Adenau
  • 15. April 1925: grundlegende Besprechungen im Wohlfahrtsministerium in Berlin
  • 27. April 1925: Beginn der "kleinen Notstandsarbeiten" am Galgenkopf (Herstellung von Kleinschlag)
  • 18. Mai 1925: der Kreistag des Kreises Adenau beschließt den Bau der Strecke
  • 01. Juli 1925: Beginn der "großen Notstandsarbeit"
  • 13. August 1925: Genehmigung des Baus
  • 14. August 1925: Vertragsabschluss mit den vier Baufirmen
  • 27. September 1925: Grundsteinlegung durch Dr. h.c. Fuchs am zukünftigen Start- und Zielplatz
  • 1Quelle: Rede des Oberpräsidenten der Rheinprovinz, Reichsminister a. D. Dr. h.c. Johannes Fuchs anlässlich der Grundsteinlegung des Nürburgrings am 27. September 1925, zitiert aus: ULRICH-KERWER, Dr. jur. Hanns: Beitrag a) des Artikels "Das Werden des Nürburgrings", in: Landkreis Adenau (Hrsg.): Der Nürburgring. Illustrierte Monatsschrift für Motor-Sport (sic!) auf der Deutschen Gebirgs-Renn- und Prüfungsstrasse (sic!) im Kreise Adenau Rhld. und Touristik im Rheinland, Eifel, Hunsrück, Westerwald, Taunus, Rhein- und Nebentäler, Ausgabe April 1926 (1. Jahrgang, Nr. 1), Beitrag Nr. 2.

    #vor90jahren: Der Grundstein des Nürburgrings aus dem Jahr 1925
    Der Grundstein des Nürburgrings vor dem Dorint-Hotel


    Donnerstag, 24. September 2015

    » September 1925: Vorbereitungen zur Grundsteinlegung laufen - hunderte Menschen finden Arbeit

    Die Vorbereitungen für die Grundsteinlegung am 27. September 1925 laufen auf Hochtouren. Derweil werden es immer mehr Menschen, die beim Bau der Strecke Arbeit finden.

    #vor90jahren: Skizze des Grundsteins
    Skizze des Grundsteins (Skizze: nordschleifologie.de)


    Dienstag, 22. September 2015

    » September 1925: Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren

    Die Bauarbeiten an der geplanten Strecke sind im September 1925 schon in vollem Gange. Hunderte vormals Arbeitslose, die im Rahmen der "produktiven Erwerbslosenfürsorge" beim Bau der Strecke eingesetzt werden, haben nun die Chance, nach der Arbeitslosigkeit ihre Familien wieder mit eigenem Lohn versorgen zu können. Schon vor der Eröffnung des Rings wird klar: diese Rennstrecke wird gebaut, um Menschen in Lohn und Brot zu bringen!

    #vor90jahren: Die Nürburg
    Die Nürburg vom Kaiser-Wilhelm-Turm aus gesehen