Fundstücke

Zum Thema Nürburgring gibt es viele verschiedene Fundstücke - sicherlich schlummern auf Dachböden oder in Kellern noch viele davon.

Sollten Sie ein Fundstück finden, würde ich mich über eine e-mail freuen!



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Eintrittskarten-Sammlung: 1964 bis 1967
Per mail haben mich Bilder von tollen Andenken erreicht: Eintrittskarten von 1000km-Rennen (1964, 1966, 1967) und Formel 1 (1966). Die 1000km-Rennen gewannen Ludovico Scarfiotti und Nino Vaccarella auf Ferrari 275P (1964), Phil Hill und Joakim Bonnier auf Chaparral (1966) und Joe Buzzetta und Udo Schütz auf Porsche 910 (1967); den Formel-1-Grand-Prix 1966 gewann Jack Brabham auf Brabham-Repco.


Vielen Dank an Günther Zieten für die Bilder!
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Briefmarken mit Nürburgring-Stempel von 1939
Ein besonderes Fundstück, das mittlerweile schon über 72 Jahre alt ist: Drei Briefmarken mit dem Stempel vom Internationalen Eifelrennen am 21. Mai 1939. Man beachte die tolle künstlerische Darstellung der Nürburg in der Mitte des Stempels.

Der Veranstalter, die ONS, war die "Oberste Nationale Sportkommission für den Automobilsport in Deutschland", deren Nachfolgerin 1998 der DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) wurde.


Vielen Dank an Benedikt Collinet für den Scan!
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Pokal aus den 1960er Jahren
Im Nachlass meines Großvaters befand sich ein besonderes Fundstück: Ein Pokal vom Int. Automobilistentreffen am Nürburgring aus dem Jahre 1966. Welche Art von Rennen damals stattgefunden hat, kann ich leider bisher nicht sagen.


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24h 2009 - Bericht im Audi-Magazin
"Es gibt nichts Vergleichbares. Nirgendwo. Ein Mythos seit 1927. Nordschleife! Grüne Hölle! Die Grand-Prix-Strecke addiert, ergeben 25,378 Kilometer Streckenlänge, 86 Kurven, 38 links, 48 rechts. Die selbst sieggewohnten Profis und gefeierten Titelträgern Momente tiefer Demut vermitteln. Beispiel Timo Scheider: "Es gibt auf der Nordschleife keine perfekte Runde. Man lernt ständig hinzu. Und es gibt jede Runde mindestens einen Moment, an dem du dir sagst, Mensch, das hätte jetzt besser klappen können." Schwedenkreuz, Wehrseifen, Karussell, Antoniusbuche - ein wahnwitziges Stakkato auf Gaspedal, Bremse und Kupplung. Abrupte Wechsel zwischen Tempo 80 und Tempo 270. Bis zu 17 Prozent Steigungen und über 10 Prozent Gefälle. Eine einzigartige Herausforderung, der ultimative Härtetest. Wer hier besteht, besteht überall. Motorsportfans aus aller Welt wissen das. Sie machen die "24h Nürburgring" zu einem der größten Einzel-Events der internationalen Sportwelt. Klingt übertrieben? Menschen, die motorsportlichen Superlativen skeptisch gegenüberstehen, sollten sich am Rennwochenende mal im REWE-Supermarkt des ansonsten eher verträumten Adenau umschauen. Wie man sich dort auf 220.000 Zuschauer einstellt. Mit über 130 Sorten Bier. Und achtsprachiger Regalbeschriftung. Immer noch skeptisch?"
Quelle: Audi Magazin 03/2009, Seite 49; mit freundlicher Genehmigung der zust. Redaktion - Vielen Dank!


Mobil-Schild vom Start- und Zielhaus
Für manche vielleicht ein einfaches 80x40 cm-Blechschild mit Emaille-Überzug und Thermometer - für Ringfans, vor allem für Historie-Fans aber viel mehr als nur das.
Dieses Schild hing vor vielen Jahren am berühmten Start- und Zielhaus der Start- und Zielschleife des Nürburgrings. Wer weiß, welche Rennfahrer, die heute zu den Legenden am Volant gehören, vor dem Rennen noch einen Blick auf das Thermometer geworfen haben?
Ein ganz besonderes Fundstück, ein Stück Geschichte aus einer Zeit, die die meisten, die sie erlebt haben, als "die gute alte Zeit" bezeichnen.

Vielen Dank an Martin Wipplinger für das Schild - es ist in guten Händen und wird einen ganz besonderen Platz bekommen!


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BMW M1 - Sounderlebnis auf der Nordschleife
So ein M1 ist ja schon ne faszinierende Sache. Sieht super aus, hat einen atemberaubenden Sound und brachiale Motorkraft. Schon von weitem hört man einen M1 aus anderen Rennwagen raus - wenn dieser dann aber alleine auf der Strecke unterwegs ist, und man selbst zwischen Karussell und der Hohen Acht steht, ergibt sich ein ganz besonderes Klanggefüge: Ab spätestens Klostertal hört man den Schrei der Dämonen, den so ein Motorenkunstwerk von sich gibt, und man kann weit verfolgen, wo der M1 gerade ist.

Hier mal ein kleines Video dazu, am Anfang hört man ihn im Klostertal, dann wird es laut - Auffahrt zum Karussell - dann kurz wieder ruhiger (im Karussell), bis der M1 dann näher kommt und mit einem unvergleichlichen Sound an einem vorbeifliegt. Manche nennen es Krach oder Lärm, andere wiederum Musik in den Ohren, und ganz am Ende des Videos kommt schließlich der finale Ton: Vom Gas gehen und für die nächste Kurve anbremsen.

Eine optische, akustische und ingenieurstechnische Meisterleistung, gefahren auf der schönsten und faszinierendsten Rennstrecke der Welt: BMW M1 auf der Nordschleife des Nürburgrings!

Tipp: Drehen Sie Ihre Boxen auf und schauen Sie sich das Video bis zum Ende an! Aufgenommen während des Eifelrennens 2009.



Alte Touristenfahrten-Kassierertasche
Aus der Zeit, als die Touristenfahrten unter anderem auch noch dem Betrachten der schönen Landschaft dienten (Anhalten war verboten - jedoch nur an unübersichtlichen Stellen!), stammt dieses Fundstück. Es handelt sich um eine alte Kassierertasche von einem Wärter der Touristenfahrten.


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Herzlichen Dank an Hans-Peter Schumacher für die Fotos!


Alte Karten für Touristenfahrten
Wieder per e-mail erreicheten mich schöne Fundstücke: Tourirunden-Karten aus den 70er Jahren.

Foto 1: Karte für eine Runde; Foto 2: Karte für eine halbe Runde (Adenau/Breidscheid bis Start/Ziel); Foto 3: 5er-Karte.


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Foto 1-3 von Werner Gottas - vielen Dank!


"Verkehrsinsel" auf der Nordschleife
Eine Verkehrsinsel inklusive Baum auf der Nordschleife? Ja, das gab es, wie man auf Foto 1 (Anfang der 60er) gut erkennen kann: Direkt an der Steilstreckenkurve. Im Vordergrund rechts sieht man den Anfang der Steilstrecke, Fahrtrichtung ist vom rechten zum linken Rand des Bildes.

Beachtenswert sind vor allem die Personen, die sich mitten im Sicherheitsbereich niedergelassen haben - heute wäre so etwas undenkbar. Aber auch der "Abstellplatz" des Rennwagens wäre heute undenkbar.

Ein schönes und sehr interessantes Fundstück! Weitere Infos zu Rennen usw. folgen bald.

Foto 2: Blick von ausgangs Klostertal Richtung Steilstreckenkurve. Grüner Pfeil: Die in Foto 1 sichtbare Hecke, bei der Orientierung helfen die weißen Streifen.


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Herzlichen Dank an Roland Heinrich für die Bilder!


Altes Abschnittsschild Kallenhard(t)
Auch ein schönes Fundstück im wahrsten Sinne des Wortes: Ein altes Abschnittsschild von Kallenhard. Damals wurde Kallenhard noch mit "dt" geschrieben, mittlerweile aber nur noch mit "d" am Ende. Auf Karten ist die gleichnamige Erhebung, um die die Strecke an dieser Stelle führt, mit "d" geschrieben, wie es auf den aktuellen Schildern auch der Fall ist.
Damals war auf den Schildern noch Werbung der Firma "Kolben Krämer" aus Köln zu sehen, heute finden wir auf den Abschnittsschildern der Nordschleife Werbung von Yokohama.


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Herzlichen Dank an Werner Gottas für das Bild!


Eintrittskarte "Eröffnungsfeier neuer Nürburgring 12.5.84"
Per e-mail erreichte mich ein besonderes Fundstück: Ein Scan einer Eintrittskarte zur Eröffnung der Grand-Prix-Strecke am 12. Mai 1984.


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Herzlichen Dank an Bernd Steinbeck für den Scan!


Nürburgring-Gebäude zum Selberbauen!
Dunlop-Turm, Shell-Säule und Zeitnehmerhaus

Auf carrera4fun.de finden Sie den berühmten Dunlop-Turm, die Shell-Säule (beides Bestandteile der Betonschleife) und das Zeitnehmerhaus der GP-Strecke als Druck- und Bastelvorlage zum Download.

Einfach die .pdf-Dateien ausdrucken, ausschneiden, zusammenbauen und schon sind die Modelle fertig. Konzipiert für Carrera-Bahnen, sicherlich aber auch ohne Bahn ein Hingucker.

Die Bauteile sind unter carrera4fun.de -> Gebäude + Deko -> Reale Gebäude im Menü auf der rechten Seite zu finden.


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Foto 1: Dunlop-Turm; Foto 2: Shell-Säule; Foto 3: ADAC-Zeitnehmerhaus.


Kurse für Überflieger: Streckenvorstellung im Audi Magazin
"Ganz klar: ein einsamer Spitzenplatz auf der nach oben offenen Mythosskala.

Die "grüne Hölle". Über 20 Kilometer durch die Eifel. Keine Diskussion: die anspruchsvollste Strecke der Welt. In den dreißiger Jahren die Walhalla epischer Schlachten zwischen Mercedes-Benz und Auto Union. In den sechziger Jahren Furcht einflößende Folie für Jackie Stewarts Bonmot-Klassiker: "Wer dir unmittelbar nach einem Rennen sagt, er liebe den Nürburgring, der lügt!" Irgendwann war Schluss mit der Hassliebe. Von wegen "Hecke auf, Hecke zu". Wie am "Ring" euphemistisch umschrieben wurde, wenn ein Auto von der Strecke flog. 1984 wurde unter Einbezug des historische Start- und Zielbereiches der zeitgemäße Grand-Prix-Kurs mit seiner Kurzanbindung gebaut. Seitdem ist der neue "Ring" ununterbrochen Bestandteil des DTM-Kalenders. Mit bislang 68 Rennen. Eine Strecke, die bis heute modernsten Sicherheitsstandards entspricht - und doch mit der Nürburg als Wahrzeichen ein Übermaß an Tradition und Geschichte bewahrt hat."
Quelle: Audi Magazin 04/2008, mit freundlicher Genehmigung der zust. Redaktion - Vielen Dank!


Internationales DKW Fahrer Meeting-Plaketten
Paradebeispiele für die Kategorie "Fundstücke": Sieben Plaketten von DKW-Fahrer-Meetings aus den Jahren 1961-1967. Gefunden bei meinem Großvater auf dem Speicher!


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Foto 1: 1961; Foto 2: 1962; Foto 3: 1963;
Foto 4: 1964; Foto 5: 1965; Foto 6: 1966; Foto 7: 1967.


Nürburgring und Kirche
Auch in Kirchen rund um den Ring ist der Nürburgring verewigt - in Müllenbach und in Nürburg. Auf einer der Glocken im Kirchturm der Pfarrkirche von Müllenbach ist der Nürburgring verewigt - geweiht wurde die Glocke 2001, die Inschrift lautet u.a. "Müllenbach am Nürburgring - 2001". Ebenso verewigt ist der Nürburgring auf der Innenseite der Eingangstür der Pfarrkirche St. Nikolaus in Nürburg.


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Foto 1: Die Glocke in Müllenbach
Foto 2: Die Innenseite der Eingangstür von St. Nikolaus Müllenbach
Foto veröffentlicht unter freundlicher Genehmigung von Pfr. Kohnz!


Reliefkarte des Nürburgrings
Ein schönes Souvenir: Die (alte) Strecke des Nürburgrings inklusive der umliegenden Landschaft als Reliefkarte.


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Foto veröffentlicht unter freundlicher Genehmigung des Besitzers!


Mercedes-Benz Typ 460 "Nürburg" als erstes Papamobil
Mercedes-Benz stellte 1928 auf dem Pariser Autosalon das Sondermodell "Nürburg 460" vor (Baureihe W08), das 1930 als erstes "Papamobil" an Papst Pius XI. übergeben wurde. Ausgestattet war der 460 mit einem Reihen-Achtzylinder (4622 cm³, 80 PS bei 3400 U/min, Vmax 100 km/h) und natürlich einer Papst-gerechten Sonderausstattung.


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Fotos veröffentlicht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation! (Klick!)
Info-Links: MB W08, MB 460 als Papamobil, Papst Pius XI.